Ingenieurbüro Carsten Burkhardt | Neumarkt i.d.OPf. | Bayern - Für Passivhausplaner

Für Passivhausplaner

Die bei einem Passivhaus unbedingt einzuhaltende maximale Luftwechselzahl n50 von 0,6 1/h ist ein sehr hohes Ziel. Bereits bei der Planung eines Passivhauses sollte man daher die von uns unter häufige / typische Leckagestellen als "konstruktiv bedingt" beschriebenen Leckagequellen so weit wie möglich vermeiden!

10 Grundsätze auf dem Weg zum luftdichten Passivhaus:

  1. Genaue Planung der durchgängigen luftdichten Ebene.
  2. Passivhaus-zertifizierte Fenster und Außentüren, siehe Komponentendatenbank des Passivhaus Instituts.
  3. Passivhaus-geeigneter Schornstein, Montage ausschließlich mit vorverschlämmtem Mantelstein.
  4. Einfache Konstruktion der luftdichten Bauteilanschlüsse, dadurch einfache und sichere Arbeitsabläufe.
  5. Minimierung der Durchstoßungen der luftdichten Ebene, Holzbau nur mit Installationsebene.
  6. Massivbau: luftdichte Unterputzdosen, Innenputz an allen Wänden vor jeglicher Installation.
  7. Verschließen aller Leerrohre nach außen nach Einziehen der Kabel.
  8. Sorgfältige Ausführung aller Arbeiten an der luftdichten Gebäudehülle.
  9. Sorgfältige Bauleitung.
  10. Luftdichtheitsprüfung / Blower-Door-Test nach Schließen der luftdichten Gebäudehülle.