Ingenieurbüro Carsten Burkhardt | Neumarkt i.d.OPf. | Bayern - Wahl der luftdichten Ebene bei Komplettsanierung eines Gebäudes

Wahl der luftdichten Ebene bei Komplettsanierung eines Gebäudes

Bei einer Komplettsanierung eines bestehenden Gebäudes mit Außenwanddämmung, Aufdachdämmung, Perimeterdämmung, neuen Fenstern und neuen Türen kann der bisherige Außenputz geschickt als luftdichte Ebene genutzt werden. Voraussetzungen dafür sind:

  • Wärmedurchgangswiderstand der Außenwand sowie der einer ggf. noch vorhandenen Dachdämmung gegenüber der neu aufgebrachten Dämmung unbedeutend
  • Außenputz intakt und durchgängig
  • neue Dämmschicht wird außen am gesamten Gebäude lückenlos und durchgängig aufgebracht vom Keller bis zum Dach
  • neuen Fenster und Türen werden in die neue Dämmebene gesetzt.

Vorteile: Die neue Dampfbremse des Dachs kann relativ einfach an die bisherige Außenseite der Außenwand angeklebt werden. Die bisherige Außenwand erfüllt praktisch nur noch statische Aufgaben und ist bezüglich der Wärmedämmung sozusagen vergleichbar mit einer Installationsebene im Holzbau. Die bei einer Gebäudesanierung sonst kritischen Luftleckagen über die Elektroinstallation, unverputzte Wandköpfe und Vormauerungen im Sanitärbereich können so in einem Zug gelöst werden.