Ingenieurbüro Carsten Burkhardt | Neumarkt i.d.OPf. | Bayern - Wasserdampfdiffusion - dynamische Berechnung mit WUFI

Wasserdampfdiffusion - dynamische Berechnung mit WUFI

Berechnung des hygrothermischen Verhaltens von Baukonstruktionen unter realen Bedingungen mit WUFI

Hygrothermische Simulationen erlauben eine realitätsnahe Ermittlung des gekoppelten Wärme- und Feuchtetransports in Materialien und Bauteilen unter realen Klimabedingungen, so wie es die aktuelle DIN 4108-3 im Anhang D fordert. Alle maßgeblichen Einflüsse für den Feuchteschutz von Baukonstruktionen, wie zum Beispiel Einbaufeuchte, Schlagregenbelastung, farbabhängige Strahlungsabsorption und kapillarer Rücktransport werden berücksichtigt.

Mit WUFI 2D simulieren wir das hygrothermische Verhalten von:

  • Bauteilen im Regelquerschnitt,
  • Eck- / Anschlussdetails,
  • Wärmebrücken.

 

WUFI-Berechnungen für Neubau und Bestand

Typische Fragestellungen für eine hygrothermische Simulation von Bauteilen durch uns mit WUFI 2D sind:

  • Feuchteverhalten von Bauteilen unter typischen Klima- und Nutzungsbedingungen,
  • Prüfung der Bauweise auf Zulässigkeit und Eignung (Feuchteschutznachweis gemäß DIN 4108-3 Kapitel 5.2.1.), auch im Fall extremer Klimabedingungen außen (z.B. durch Höhenlage) oder innen (z.B. Schwimmbad),
  • Schutz von Holzbauteilen in der Konstruktion vor langfristiger Schädigung aufgrund zu hoher Feuchtigkeit,
  • Schutz vor Frostschäden an Putzen und Mauersteinen,
  • Identifikation von Planungsfehlern, bzw. frühzeitige Erkennung und Vermeidung von Feuchteschäden bereits in der Planungsphase,
  • Identifikation der Ursache von Feuchteschäden auf Basis lokaler und zeitlicher Verteilung im Bauteil,
  • Analyse des Sanierungsbedarfs sowie Erarbeitung geeigneter Maßnahmen.

 

WUFI-Berechnungen bei Bauschäden

    WUFI-Berechnung_Wassergehalt_Ziegelmauerwerk.png

Im Schadensfall trägt unsere hygrothermische Berechnung mit WUFI 2D bei:

  • Zur Identifikation der Schadensursache (Gutachten). Typische Schadensbilder:
    • Luftleckagen,
    • Leckagen außen / Wassereintritt durch Schlagregen,
    • Schimmelpilzwachstum,
    • Schädigung von Holzbauteilen durch Pilze,
    • Korrosion im Bauteil,
    • Frostschäden.
  • Zum Vergleich von Planungs- und Istzustand und
  • zur Unterscheidung zwischen Planungs- und Ausführungsfehlern.

 

 

 

 

Normengrundlage für unsere hygrothermischen Berechnungen mit WUFI

Im Wesentlichen sind die folgenden Normen unsere Grundlage für die Durchführung und Auswertung hygrothermischer Berechnungen von Bauteilen, Anschlussdetails und Wärmebrücken:

  • DIN 4108-3:2014-11, Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Teil 3: Klimabedingter Feuchteschutz – Anforderungen, Berechnungsverfahren und Hinweise für Planung und Ausführung.
  • DIN 68800-2: 2012, Holzschutz - Teil 2: Vorbeugende bauliche Maßnahmen im Hochbau.
  • WTA Merkblatt 6-1-01/D, Leitfaden für hygrothermische Simulationsberechnungen.
  • WTA Merkblatt 6-2, Ausgabe: 12.2014/D, Simulation wärme- und feuchtetechnischer Prozesse.
  • WTA Merkblatt 6-8-16/D:2016-08, Feuchtetechnische Bewertung von Holzbauteilen - Vereinfachte Nachweise und Simulation.

 

Typische Bauteile / Anschlußdetails

Typische Konstruktionen, für die wir hygrothermische Berechnungen durchführen, sind:

  • Flachdach in Holzbauweise, insbesondere im Hinblick auf Dachabdichtung, Belag sowie zusätzlichem Terrassenbelag oder Verschattung durch eine Photovoltaikanlage,
  • Flachdach in Holbauweise mit Begrünung,
  • Attika aus Holzbauteilen,
  • zusätzliche Wärmedämmung eines Steildaches im Bestand,
  • Außenwände mit zusätzlicher Innendämmung.

 

Ihre Anfrage zur hygrothermischen Berechnung

Für die hygrothermische Berechnung sind eine Menge an Randbedingungen zu berücksichtigen. Bitte senden Sie uns Ihre Anfrage an unsere E-Mail-Adresse This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. mindestens mit folgenden Unterlagen:

  • Konstruktionsdetail des zu berechnenden Bauteils / Anschlußdetails,
  • Standort des Gebäudes,
  • umliegende Bebauung,
  • Himmelsrichtung und Neigung des Bauteils / Anschlußdetails,
  • eventuell vorhandene Verschattung,
  • Nutzung der an das Bauteil / Anschlußdetail angrenzenden Räume.